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Astrologisches Monatsmagazin
August 2006
ISSN 1610-112X
Sind Freunde die bessere Familie?
Die Erzengel
Michael, Gabriel und Raphael und ihr machtvolles Wirken
Horoskopanalyse:
Tom Hanks – der etwas andere Mann
Jüngere Männer:
Sind Sie die besseren Partner?
Was machen Sie aus ihren Fähigkeiten?
Wie man Aspekte gegensätzlich leben kann
Das große Monatshoroskop l Der echte Mondkalender mit praktischen Tipps
Saturn und die Depression
Gastautor Astrologe Thorsten Boelter
Unsere Seele macht unser Wesen, unsere Persönlichkeit so einzigartig. Sie steuert uns und regelt unser Fühlen, Denken und Handeln. Sie ist ein komplexes Zusammenspiel von Milliarden Nervenzellen, täglichen Erlebnissen und erlebten Erfahrungen. Nur wo sie genau sitzt, das wissen wir nicht. Die Seele verschafft uns Glück, Freude und Zufriedenheit. Aber wenn sie blockiert ist, macht sie uns krank.
In der Psychopathologie diagnostiziert man dann das >Krankheitsbild Depression. Heutzutage steht sie auf Platz vier der häufigsten Krankheiten. Fast jeder 10 Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an ihr. Frauen Leiden doppelt so häufig an einer Depression wie Männer. Oftmals geht eine Depression mit weiteren starken psychischen Symptomen wie Schlaf- und Angststörungen, Magenbeschwerden, Verdauungsproblemen etc. einher. Deshalb kann diese Erkrankung selten isoliert werden.
Das Zusammen- und Wechselspiel der Nerven im Gehirn ist aus dem Gleichgewicht geraten, die Seele ist erkrankt. Aber was macht unsere Seele so krank? Es ist psychischer Stress, vor allem lang anhaltende Belastung wie Lärm, Gewalt, Konflikte, Trennungen und Bedrohung. Dadurch kommt es zu massiven Einschränkungen im Organismus. Unsere Seele gerät aus dem Gleichgewicht und somatisiert über körperliche beschwerden wie Tinnitus, Durchfall, Kopfschmerzen etc. Dadurch möchte sie wieder eine Harmonie im menschlichen Organismus herstellen.
Um es erst gar nicht zu einer depressiven Erkrankung kommen zu lassem, ist es wichtig, allen negativen Belastungen aus dem Weg zu gehen. Aber das ist nicht immer möglich. Leider gibt es immer wieder Stress- und Partnerschaftskonflikte. Um diese so gut wie möglich positiv zu verarbeiten ist es vorteilhaft, entsprechende Techniken wie Entspannung, Autogenes Training, Meditation und Yoga einzusetzen. Aber auch Sport und das Pflegen von sozialen Kontakten kann negativem Stress (Distress) vorbeugen und unserem Organismus gut tun. Denn Menschen, die an einer Depression erkranken, erleiden oftmals höllische Qualen. Antriebs- und Lustlosigkeit sowie eine generelle Traurigkeit bestimmen der Alltag dieser Menschen. Sie erleben das Leben als Last und als große Bürde. Hinzu kommen Schuldgefühle.
Eigene Bedürfnisse werden vollkommen negiert. Man ist lieber für andere da, Opfer sich auf und tut sich selten etwas Gutes. Sie haben einen Hang sich vom Leben, von Freunden zurückzuziehen und versäumen so positive Rückmeldungen, die doch so wichtig für sie wären. Denn allzu oft erlebten sie zuwenig Zuneigung, Akzeptanz und Liebe in ihrer Familie. Sie müssen lernen, sich nicht zu überfordern. Kleine Erfolgserlebnisse sind besser. Eine Psychotherapie kann das fehlende Selbstvertrauen wieder aufbauen und das seelische System stärken.
Oftmals geben Aussagen wie „Ich hatte das Gefühl, ich verliere mein Selbst“ den hohen Leidensdruck wieder. „Es ist unerträglich“, ich “spüre mich nicht mehr“, “das kann sich ein normal Sterblicher nicht vorstellen“ usw. Bei starken Depressionen hilft oftmals nur eine stationäre Behandlung, eine ärztliche Konsultation ist unvermeidlich – schon um andere Ursachen auszuschließen. Leichte depressive Verstimmungen können aber auch durch eine Umstellung der Ernährung herbeigeführt werden. Schon 3-4 Tassen Kaffee täglich und das Essen von Bananen und Schokolade kann den Serotoninmangel im menschlichen Organismus ausgleichen. Der ist nämlich ein wichtiger Botenstoff (Glückshormon) und für unsere gute Laune zuständig. Oftmals werden aber auch Depressionen genetisch vererbt. Meist ist oder war ein Elternteil depressiv bzw. leidet an einer depressiven Persönlichkeitsveranlagung. Solche Menschen haben dann ein 10-15 Prozent höheres Risiko auch an einer Depression zu erkranken.
Astrologisch ist zu sagen, dass vor allem Menschen mit Saturn-Aspekten im Horoskop eine Disposition für eine depressive Persönlichkeitsstruktur aufweisen. Meines Erachtens sind es eher die Konjunktionen Saturns zu persönlichen Planeten und Achsen, die ausschlaggebend sind. Das heißt aber erstmal nur, dass diese Menschen auf negative Faktoren achten müssen. Aber auch Menschen mit fehlendem Erdelement haben eine Veranlagung in depressive Muster zu verfallen. Wichtige Verhaltensweisenmüssen erst neu erlernt werden, wie z.B. Geduld, Konstanz, Eigenverantwortung und vor allem Durchhaltevermögen. All das sind fundamentale saturnsche Prinzipien und wichtige Vorraussetzungen für ein erfülltes Leben.
Auch eine Überbetonung an Luft und eine Sonne-Merkur- sowie eine Merkur-MC-Konjunktion kann zu einer geistigen Zerstreuung führen. Diese Menschen müssen auf ihre Gedanken achtgeben. Außerdem ist es außerordentlich wichtig, dass sie sich nicht in Ideen und Vorstelllungen verheddern. Denn für sie besteht das Leben aus unendlichen Möglichkeiten, die aber nur allzu oft Luftschlösser bleiben und zu Verwirrung führen. Für diese Menschen ist es ein Vorteil sich selbst zu programmieren. Dabei können kleine Tricks helfen. Zum Beispiel sich ein Bild, ein Foto mit einem positiven Spruch an den Badspiegel zu hängen. Denn die Kraft der Gedanken kann uns helfen gesund zu bleiben - und auch zu heilen!
Thorsten Boelter beschäftigt sich seit 1997 mit Astrologie. Nach einer Psychotherapie-Ausbildung (HPG) gründete er 2003 den Astroservice „Astrobank“. 2004 arbeitete als redaktioneller Mitarbeiter bei der Fa. astropress GmbH in Berlin. Er lebt in Berlin und im Ruhrgebiet und bietet dort astrologische Beratungen an. Er versucht die Astrologie verantwortungsbewusst dem Menschen „verständlich „ zu machen.
Weitere Infos: www.astrobank.de
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5 Der Blick voraus: Saturn Opposition Neptun und die Angst vor dem Unbewussten
6 Das aktuelle Thema: Sind Freunde die bessere Familie? Die wachsende Bedeutung
des 11. Hauses im Wassermannzeitalter.
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11 Standpunkte: Marsmann gefällig?
12 Sonderthema: Michael, Gabriel und Raphael. Die drei Erzengel und ihr machtvolles Wirken
Erzengel die helfen
Auch unter Erzengeln scheint es unterschiedliche Charaktere zu geben – zumindest haben sie unterschiedliche aufgaben. So strahlt der erengel Michael eine besondere Stärke aus, Raphael wiederum gilt als einer, der heilen kann
15 Astrologie in der Praxis: Leser berichten von ihren Erfahrungen mit den Sternen
16 Glaube und Heilen XXXI: Die Heilkraft der Begeisterung
19 Ihre Gesundheit im August
20 Astrologie und Gesundheit: Saturn im Löwen und eine, die ihm zeigt, wie man
strahlt: Die Ringelblume
23 Sternenküche: Am Urquell des Lebens: Das Wasser
24 Astrologie und Wissen: Generationenaspekte, Teil 2
26 Kosmische Tagesqualitäten im August
30 Ihr persönliches Horoskop für August
32 Widder 33 Stier 34 Zwillinge
35 Krebs 36 Löwe 37 Jungfrau
38 Waage 39 Skorpion 40 Schütze
41 Steinbock 42 Wassermann 43 Fische
45 Die wichtigsten Planeteneinflüsse auf Ihre Geburtssonne im August
46 Lebenshilfe
48 Mondkalender August
50 Alltagsmagie: Das keltische Baumhoroskop, Teil 3. Was der Nussbaum mit Leidenschaft zu tun hat und die Sache mit Ehrgeiz
52 Leserbriefe I Impressum
53 So wird das Jahr für die Jungfrau
54 Astrologie und Liebe: Der Trend zum jüngeren Mann. Sind sie die besseren Partner?
57 Astrologie und Heilsteine: Die Chrysolith
58 Beruf, Geld, Karriere: Was machen Sie aus Ihren Fähigkeiten? Wie man Aspekte
gegensätzlich leben kann
Mit jedem Aspekt im Horoskop ist eine Fähigkeit verknüpft, die auf den unterschiedlichsten Ebenen gelebt werden kann. Wir sollten uns unserer Möglichkeiten bewusst sein.
62 Horoskopsammlung
64 Buchtipp: Doreen Virtue: Erwecke die Heilkraft der GÖTTIN in dir
64 Vorschau: September-Ausgabe
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